Rechtslage: ungewollte, heimliche Fotoaufnahmen über eine Person!


Ohne Einwilligung darf grundsätzlich Foto einer Person aufgenommen werde. Nur Ausnahmsweise ist das Fotografieren gegen den Willen erlaubt. Welche Regeln bei ungewollten oder heimlichen Fotos gelten, erfahren Sie hier!

 

Das Wichtigste in Kürze:

  • Hat jemand ohne Erlaubnis ein Bild oder Video von einer Person aufgenommen, so werden die Betroffenen über das Allgemeine Persönlichkeitsrecht geschützt. Denn grundsätzlich bedarf bereits die Bildaufnahme der Einwilligung.
  • Nur ausnahmsweise darf auf die Zustimmung des Betroffenen verzichtet werden. Ob dies der Fall ist, ist anhand des Einzelfalls zu ermitteln.
  • Dabei spielt es eine Rolle, in welchem Kontext das Foto aufgenommen wurde, für was es verwendet werden soll und wie die Person auf dem Bild dargestellt ist. Fotos von privaten Feierlichkeiten zu privaten Zwecken sind ebenso grundsätzlich erlaubt, wie Fotos, in deren Hintergrund sich zufällig eine fremde Person aufhält.
  • Bei ungewollten und unberechtigten Fotoaufnahmen stehen Betroffenen umfassende Rechte zu.

Holen Sie von uns eine kostenlose und vollkommen unverbindliche Ersteinschätzung per Email ein! Schreiben Sie kurz den Sachverhalt auf. Wenn Ihnen das Foto vorliegt, ist es hilfreich, wenn Sie es Ihrer Email anfügen oder den Link zur Veröffentlichung mitschicken. Dies reicht oftmals schon aus, um Ihnen nützliche Anhaltspunkte geben zu können. Wenn Sie uns Ihre Telefonnummer hinterlassen, dass rufen wir auch gerne zurück und werden Ihnen die Rechtslage in einem persönlichen Gespräch erklären!

 

Schreiben Sie uns einfach eine Email!

Inhaltsverzeichnis


Gilt das Recht am eigenen Bild auch bei der Aufnahme?

Die bloße Aufnahme eines ungewollten Fotos oder Videos wird nicht über das Recht am eigenen Bild geschützt. Das Recht am eigenen Bild schützt nur vor Veröffentlichung, Verbreitung und Zurschaustellung.

 

Dennoch müssen Sie nicht aktzeptieren, wenn von Ihnen ohne Erlaubnis ein Foto, Bild oder Video aufgenommen wird. Bereits dies könnte eine Verletzung Ihres Allgemeinen Persönlichkeitrechts darstellen! Schließlich befinden sich dann Bilder, Fotos oder Videos in fremden Händen und sind so Ihrer Kontrolle entzogen (siehe BVerfG, Urteil vom 15.12.1999 - 1 BvR 653/96).


Unter welchen Voraussetzungen muss eine unerlaubte Bildaufnahme oder Videoaufnahme geduldet werden ?

Ob eine Bildaufnahme zulässig ist, muss anhand des Einzelfalls untersucht werden: Dabei sind das Allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie die weiteren Interessen an der Nichtaufnahme den Interessen des Fotografen gegenüber zu stellen (siehe BGH, Urteil vom 25.4.1995 - VI ZR 272/94).

 

Folgende Kriterien spielen bei der Beurteilung eine Rolle:

  • Erkennbarkeit der betroffenen Person
  • Zu welchem Zwecke wurde das Foto aufgenommen? Wurde der Betroffene vielleicht gezielt abgelichtet?
  • Wie ist der Betroffene dargestellt? Handelt es sich gar um ein peinliches Foto?
  • Wurde das Foto heimlich erstellt?

 

Daraus folgt, dass Fotos und Videos mit intimen oder auch privaten Momenten oder Situationen grundsätzlich nicht ohne Einwilligung aufgenommen werden dürfen, wenn sie zu einer rechtswidrigen Veröffentlichung und damit zu einem Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild benutzt werden sollen (siehe BGH, Urteil vom 10.05.1957 - I ZR 234/55).

 

Aber auch, wenn sich der Betroffene in der Öffentlichkeit aufhält, dürfen Fotos nicht ohne weiteres erstellt werden. Dies ist dann anhand einer Abwägung mit obigen Kriterien zu ermitteln.


Welche Rechte habe ich gegen eine ungewollte Fotoaufnahme oder Videoaufnahmen? - Folgende Ansprüche stehen bei der Verletzung des Rechts am eigenen Bild zu:

Wurde ein Foto unerlaubt erstellt, so hat der Betroffene einen Anspruch auf Unterlassung und Löschung oder Herausgabe des Bildes oder Videos einschließlich der Negative oder digitalen Daten.

 

Daneben ergibt sich noch ein Anspruch auf Auskunft, ob und an wen das Foto oder Video weitergegeben wurde.

 

Zudem kommt ein Anspruch auf Schadensersatz in Betracht: Je schwerwiegender die Bildaufnahme das Allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzt, desto größer fällt der Schadensersatzbetrag aus. Zum Beispiel kann bei einer Veröffentlichung von  Nacktfotos und Erotikfotos schnell 23.000 € fällig werden (hier: Verbreitung von drei Nacktfotos der Ex-Freundin - siehe LG Kiel, Urteil vom 27.04.2006 -  4 O 251/05).

 

Als Anspruchsgegner kommt einerseits derjenige in der Betracht, der das Foto aufnahm und andererseits auch derjenige, der die Aufnahme besitzt.

 

Handelt es sich um die Erstellung intimer Fotos, müssen Fotografen auch eine Strafe fürchten, wenn dadurch der höchstpersönliche Lebensbereichs verletzt wird (siehe § 201a StGB). Eine Strafbarkeit kommt vor allem bei sogenannten "Spannerfotos" in Betracht. 


Welche Fotos sind auch ohne Einwilligung erlaubt?

Fotos von einer Feierlichkeit dürfen grundsätzlich zu privaten Zwecken aufgenommen werden. Auch Fotos von Gebäuden oder anderen Personen, in deren Hintergrund sich zufällig Fremde aufhalten, sind erlaubt. Gleiches gilt, wenn eine Person zufällig mal "durchs Bild läuft".

 

Dennoch dürfen diese Fotos nicht einfach so "ins Netz", z.B. bei facebook, twitter, instagram, youtube, etc. online gestellt und veröffentlicht werden. Hierbei ist zu prüfen, ob dann nicht eine unerlaubte "Verbreitung" und damit ein Eingriff in das Recht am eigenen Bild vorliegen könnte.


Was haben Fotografen beim Fotografieren rechtlich zu beachten?

Fotografen kann nur angeraten werden, von den abgelichteten Personen eine Einverständniserklärung einzuholen.


Ihr Foto wurde heimlich aufgenommen oder Ihnen wird dies vorgeworfen? - Hier wird Ihnen geholfen!

Von Ihnen wurden Fotos ungewollt oder gar heimlich erstellt? Sie wollen nicht, dass ein Fremder Ihre Bilder besitzt? Ihre intimes Fotos wurden geteilt oder gar ins Internet gestellt? Oder müssen Sie gar einen Anspruch abwehren? - Egal wo Sie wohnen und gegen wen es geht: Wir vertreten Sie deutschlandweit.

Sprechen Sie uns einfach an, damit wir Ihnen weiterhelfen können!

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Gewährleistungsausschluss:

Bitte beachten Sie, dass trotz sorgfältiger Recherche keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit oder Aktualität, etc. der Informationen übernommen werden kann. Ebenso wird jegliche Haftung ausgeschlossen. Diese Informationen ersetzen keine Rechtsberatung. Die Informationen sind allgemein gehalten, während eine Rechtsberatung sich inhaltlich ganz konkret mit Ihrem persönlichen Anliegen auseinandersetzt. Es ist daher dringend zu empfehlen, dass Sie sich, soweit Sie konkret betroffen sind, unverzüglich mit einem Rechtsanwalt in Verbindung setzten. Stand der Information: Oktober 2016.


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Kommentare: 62
  • #1

    Slavica Petrovic (Sonntag, 10 September 2017 15:14)

    Guten Tag,
    Mein Kolega hat eine meine Foto gemacht,wir haben gearbeiten Nachtschiht zusamen.An Foto meine Augen sind zu,das bedeutet ich schlafe.Ich bin nicht dum das ist mein Arbeit ich will keine schlafen.Ich war eincfah nur entsoannt.Ich habe nie gesen dieses Foto,das hat mir andere Kolege gesagt und Kolega hat gesagt mein Schef hat gesen dieses Foto.
    Sagen sie mir bitte gibt es strafe für diese Vorzval oder nein.
    Liebe Grüße
    Petrovic Slavica

  • #2

    Berger Wolfgang (Samstag, 02 Dezember 2017 00:12)

    Darf ich in einem Musikvideo ein Poster von Elvis Presley, Freddy Mercury, Curt Cobain, Amy Winehouse, John Lennon und andere verstorbene Künstler aufhängen ?

  • #3

    Antwort zu #1 (Freitag, 05 Januar 2018 10:41)

    Guten Tag,

    Ihr Kollege muss auf Ihr Verlangen hin das Foto löschen und Ihnen gegenüber auch anerkennen, dass er Sie a) weder heimlich aufnimmt b) noch das angefertigte Foto weiterhin Dritten zeigt.

    Sie sollten einen Anwalt aufsuchen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #4

    Antwort zu #2 (Freitag, 05 Januar 2018 10:43)

    Guten Tag,

    Sie dürfen Poster aufhängen und davor auch ein Musikvideo drehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #5

    Roy K (Freitag, 12 Januar 2018 12:42)

    Hallo..ich habe da mal eine frage..mir wird eine straftat vorgeworfen..wird aber wohl eingestellt..ich selbst wusste nicht das ich eine straftat begehe..jetzt hat eine person die mich angezeigt hat ein foto gemacht ohne meiner kenntnis..hat dieses foto zur polizei gegeben..obwohl die person meinen Namen und auch die adresse hat..kann ich gegen diese personen etwas unternehmen..mit freundlichen grüßen

  • #6

    Antwort zu #5 (Montag, 22 Januar 2018 13:32)

    Guten Tag,

    da das Foto gegen Ihren Willen aufgenommen wurde, können Sie Unterlassung und Löschung verlangen. Hierzu wenden Sie sich am besten an einen Anwalt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #7

    Katja (Dienstag, 13 März 2018 19:13)

    Von mir wurde heimlich ein Foto gemacht. Derjenige wurde gesehen als er von einer Brücke aus in ein Privatgrundstück Fotos mit dem Handy gemacht hat.
    Mir ist diese Person bekannt. Was kann ich tun?

  • #8

    Nobody (Donnerstag, 15 März 2018 00:11)

    Mein Mann hat heimlich von mir peinliche Intimfotos gemacht, während ich schlief!
    Mein Hinterkopf ist deutlich zu erkennen.
    Er hatte es schon mal gemacht und ich mahnte ihn es nie wieder zu tun! Welche Rechte hab ich auf meiner Seite?

  • #9

    Julia (Mittwoch, 25 April 2018 15:04)

    Guten Tag,

    ich hatte mal eine Affäre mit einem Mann, der heimlich eine Videoaufnahme von uns beim Geschlechtsverkehr gemacht hat. Einigen Wochen später als ich die Affäre beendet wollte, hat er mir von der Aufnahme gesagt und mir gedroht intime Fotos und Videos an Dritten weiterzuleiten. Ich habe Unterlassung und Löschung verlangt aber er bestreitet jetzt, dass er die Videos und Fotos von uns/mir hat. Die Bedrohungen seinerseits habe ich bei Whatsapp gespeichert. In einem unseren Gespräche (via Whatsapp) steht auch, dass er nie was löscht und eine extra Konto bei yahoo hat wo er intime Aufnahmen von seinen Ex-Partnern speichert. Die Mädels wissen wohl nichts davon. Was wären die Erfolgsschancen was eine gerichtliche Verhandlung und Unterlassungsklage angeht?

    Danke für Ihre Antwort im voraus

  • #10

    Antworten zu #7 und #8 (Donnerstag, 26 April 2018 10:30)

    Guten Tag,

    sie können in jedem Falle die Löschung der Fotos und auch Unterlassung verlangen. Bei der Unterlassung geht es darum, dass die Gegenseite unter Androhung einer Strafe verpflichtet wird, in Zukunft keiner derartigen Fotos mehr zu erstellen. Je nachdem was auf den Fotos zu sehen ist oder was mit den Fotos veranstaltet wurde, kann auch ein Schadensersatzanspruch in Betracht kommen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #11

    Antwort zu #9 (Donnerstag, 26 April 2018 10:34)

    Guten Tag Julia,

    via WhatsApp hat er sein Fehlverhalten eingeräumt, weswegen ich Ihren Löschungsanspruch für gut beweisbar halte. Vor diesem Hintergrund sehe ich gute Erfolgsausichten für ein Verfahren.

    Bitte beachten Sie: einen Unterlassungsanspruch werden Sie wohl nicht geltend machen müssen, da Sie mit diesem Mann wohl keine Affäre mehr haben. Deswegen besteht die Wahrscheinlichkeit, beim Geschlechtsverkehr mit ihm gewillt zu werden, nicht mehr. Ihnen geht es lediglich um die Löschung der Videos.

    Wenn Sie anwaltliche Unterstützung benötigen, können Sie es mich gerne wissen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #12

    Sascha Schneider (Montag, 30 April 2018 19:41)

    Hallo ich werde bedroht und heimlich Bilder gemacht was kann ich machen

  • #13

    Tobias (Montag, 14 Mai 2018 21:59)

    Ich wurde heute bei der Arbeit gefilmt, von der Presse, wurde nicht um Erlaubnis gefragt.
    Ich bin im Hintergrund zu erkennen, von hinten und von der Seite gut zu erkennen.
    Heute fande ich ein Foto und ein Video auf Facebook, welches recht habe ich. Das Firmenlogo ist auch zu auf meiner Jacke ist auch zu erkennen!

    Mit freundlichen Grüßen

  • #14

    Antwort zu #12 (Dienstag, 15 Mai 2018 15:25)

    Guten Tag,

    Sie können Unterlassung udn Löschung der Bilder verlangen. Wegen den Bedrohungen können Sie ggf. eine einstweilige Verfügung nach dem Gewaltschutzgesetz erwirken. Über diese informiere ich ebenfalls auf dieser Seite.

    Ihr erster Gang sollte jedoch zur Polizei erfolgen. Dort sollten Sie Strafanzeige stellen. In Ihrem Fall ist es ratsam, einen Anwalt zu beauftragen, da ich denke, dass Sie mehrere Ansprüche zu verfolgen haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #15

    Antwort zu #13 (Dienstag, 15 Mai 2018 15:28)

    Guten Tag,

    Ihre Anfrage kann ich leider nicht ohne die Sichtung des Videos beantworten. Die Presse beruft sich auf Pressefreiheit, so dass zu prüfen wäre, ob die Grenzen noch eingehalten sind. Wenn dies nicht der Fall ist, dann können Sie Unterlassung, Löschung und ggf. auch eine Geldentschädigung verlangen. Die Prüfung erfolgt kontextbezogen. Schicken Sie mir doch mal per Email den Link zum Video, damit ich es näher prüfen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #16

    Samantha (Donnerstag, 17 Mai 2018 02:23)

    Von mir würde ein heimliches vidio aufgenommen wie ich mit mein Sohn 3 schimpfe und er klaps auf dem po bekommt jetzt droht mir die Person mich damit beim Jugendamt anzuschwärzen sag er sowas überhaubt machen und wie soll ich gehen 8hn vorgehen?

  • #17

    Silvie Skatulla (Mittwoch, 30 Mai 2018 16:26)

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Nach einer angespannten Mietsituation und einem Wiederspruch meines Rechtsanwalt gegen eine völlig an den Haaren herbei gezogene Kündigung
    Scheint die Situation durch weiteres Mobbing in fahrt zu kommen.
    Als ich heute meinen Einkauf auslud und beidseitig bepackt die Taschen ins Haus trug, während mein Baby noch bei der Hitze im Auto bei offener Tür saß, fuhr in diesen 30 Sekunden die Vermieterin in den Hof und blieb wegen der offenen autotüre vor meinem pkw in der Einfahrt stehen.
    Als ich mein Baby reinholte und wusste, dass ich meinen Sohn bei seinem Freund abholen muss, klingelten wir bei der Vermieterin

    Um sie zu bitten die Einfahrt wieder frei zu machen.
    Sie ignorierte unser läuten
    daraufhin hupten wir kurz.
    Keine Reaktion!
    Dann rief ich die Polizei an.

    Diese verständigte dann meine Vermieterin telefonisch.

    Sie fuhr weg
    Fotografierte dann die freie Einfahrt und filmte wie ich mit Baby und Sohn ins Auto stiegen um zu fahren.
    Ich sagte zu ihr das dies unzumutbar sei, und ebenso dass extra immer Auto Tür an Autotrasse geparkt würde, damit ich den Maxi cosi nicht in den isofix stellen könnte, ohne den Pkw vorher zu bewegen.
    Bevor ich das Baby hatte ergab sich niemals eine derartige Parksituation

    Weder bin ich damit einverstanden dass sie mich und mein Baby filmt noch dass mein 13 jähriger Sohn dort abgebildet ist.

    Wie teile ich ihr das nun mit.

    Sie hasst mich und versucht mir täglich ihr Gift zu injizieren.

    Wie verhalte ich mich?

    Bitte melden Sie sich bei mir

    Herzlichen Dank
    ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
    Silvie Skatulla

  • #18

    Antwort zu #16 (Freitag, 01 Juni 2018 12:35)

    Guten Tag,

    Sie haben einen Anspruch auf Löschung des Videos und auch auf Unterlassen, damit soetwas in Zukunft nicht mehr passiert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #19

    Antwort zu #17 (Freitag, 01 Juni 2018 12:37)

    Guten Tag,

    Sie haben ebenfalls einen Unterlassungs- und Löschungsanspruch. Ich würde Ihnen anraten, diesen per Anwalt kostenpflichtig geltend zu machen, um ihr so einen "Denkzettel" zu verpassen. Das Problem ist, dass Mobber immer selbstsicherer werden, solange sich Opfer nicht erwehren. Dies könnten Sie nunmehr auf diese Ebene tun.

    Sollten Sie von mir unterstützt werden wollen, können Sie es mich gerne wissen lassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #20

    Brit (Mittwoch, 13 Juni 2018 11:44)

    Meine Schwester hatte mit einer anderen weiblichen Person eine Auseinandersetzung mit Handgreiflichkeiten. Sie würden von einer anderen Person per Video aufgenommen und auch an Leute weitergeschickt.was kann meine Schwester dagegen tun.sie leitet darunter sehr und hat angst das es privat wie im Berufsleben sich verbreitet

  • #21

    Antrag zu #20 (Freitag, 15 Juni 2018 10:35)

    Guten Tag,

    Ihre Schwester hat natürlich einen Löschungsanspruch. Daneben darf Sie es verlangen, dass die Person es unterlässt, das Video weiterhin zu verbreiten. Schließlich steht Ihr noch ein Auskunftanspruch zu: Die Person hat mitzuteilen, wem Sie dieses Video denn weitergeleitet hat. Dies ermöglicht Ihnen, ggf. auch dort Ansprüche anzumelden.

    Ob daneben Schadensersatz begehrt werden kann, kann ich nicht beurteilen. Hierfür müsste ich das Video sehen und die näheren Umstände erfragen.

    Ihre Schwester sollte sich einen Rechtsbeisstand suchen. Es würde uns freuen, wenn sie hierbei auf uns zurückgreift.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #22

    Fabian E. (Samstag, 14 Juli 2018)

    Ich fotografiere sehr gerne privat, würde jedoch auch gerne für die Schülerzeitung, also gewerblich fotografieren. Dabei sollen vor allem Fotos aus unserem Bistro/unserer Bar des Geländes entstehen (hier wohnen Schüler Ü15, da es eine Berufsschule mit Internat ist... )

    Was muss ich alles, auch bezüglich der DSGVO, beachten?
    (Habe bis jetzt nach dem Grundsatz: "Solange es privat bleibt und nicht veröffentlicht wird, darf ich alles fotografieren" gehandelt. )

  • #23

    Antwort zu #22 (Montag, 16 Juli 2018 09:58)

    Guten Tag,

    wenn Sie personenbezogene Daten verarbeiten, dann gilt der Datenschutz. Bei Fotos dürfte es sich auch um personenbezogene Daten handeln, die wohl durch das KUG aber besonders geregelt sind. Darüber wird aber noch gestritten.

    An Ihrer Stelle ist es wichtig, dass Sie die Betroffenen zumindest wegen den Fotos aufklären und die Einwilligungen einholen. Handelt es sich aber um eine große Anzahl von Personen, so könnte dies für Sie unzumutbar sein. Insoweit kann ich dies nicht beurteilen.

    Wenn Sie sich schriftliche Einwilligungserklärungen unterschreiben lassen, dann sollten Sie in der Tat, die Bestimmungen des DSGVO beachten.

    Ich empfehle Ihnen, einen Aushang zu machen und mitzuteilen, dass Sie zu dieser Zeit an diesem Ort fotografieren und die Fotos dann in der Schülerzeitung veröffentlichen. Der Aushang sollte klar sichbar sein. Zudem ist es hilfreich, sich zumindest kleineren Gruppen vorzustellen und verbal aufzuklären.

    Beachten Sie jedoch, dass es sich um Minderjährige handelt und grundsätzlich die Erziehungsberechtigten einzuwilligen haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #24

    Sandy (Sonntag, 29 Juli 2018 22:14)

    Folgender Sachverhalt:

    Wir haben Ärger mit unserem Nachbarn wegen eines Kugelgrill der im Garten 7 m von unserem Haus entfernt steht. Nun waren wir an einem sonnigen Tag im Garten und wollten uns dort aufhalten. Meine Mutter ist leider nicht so mobil und daher wollten wir den Garten nutzen und uns ein bißchen erholen. Sie ist auf die Wohnung angewiesen.

    Nun wirft der Nachbar seinen Grill an und die ganze Terrasse stinkt nach kurzer Zeit nach Qualm und Rauch. Wir haben schon mehrmals zu Ihm gesagt, dass er uns nicht einräuchern soll denn es zieht ja auch in die Wohn- und Schlafräume, sodass wir bei fast 40 Grad alle Fenstern schließen müssen. Eine ärgerliche Situation welche der Nachbar nicht ändern will. Nachdem ich meine Mutter unter diesen Umständen wieder reinbringen musste, weil wir fluchtartig die Terrasse verlassen mussten, habe ich deshalb diesen Kugelgrill auf einem Bild festgehalten, um mich nach langem Hin und Her rechtlich zu wehren.
    Nun hat der Nachbar später auch von mir ein Bild gemacht, dass mich im Bikini zeigt.
    Ich habe ja nur den Grill der so eklig stinkt fotografiert um eine Klage einzureichen und beweise zu haben. Wie ist die Rechtslage? Kann ich das Foto des Nachbarn löschen lassen? Wir wohnen in einem Doppelhaus.

  • #25

    Antwort zu #24 (Montag, 30 Juli 2018 12:46)

    Sehr geehrte Sandy,

    Sie haben des Nachbarn Grill zu Beweiszecken fotografiert? - Das durften Sie!

    Sie wurden (im Bikini !) von Ihrem Nachbarn (ohne ersichtlichen Grund) fotografiert? - Das durfte er natürlich nicht!
    Sie können Unterlassung verlangen. Hierbei hat er starfbewehrt für die Zukunft zu versprechen, dass er derartige Fotos nie wieder aufnehmen wird. Sollte er es dann dennoch tun, so können Sie eine Geldstrafe verlangen.
    Zudem dürfen Sie natürlich die Löschung verlangen. Das Foto hat in seinem Besitz rein gar nichts zu suchen. Klar ist, dass Sie sich in Ihrem Garten natürlich im Bikini sonnen, etc. dürfen.

    Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Sie ein gutes Gespürr für Recht haben und die Situation richtig einschätzen.

    Wenn Sie anwaltliche Unterstützung benötigen, dann würde es mich freuen, wenn Sie auf uns zurückgreifen. Nehmen Sie hierfür einfach gesondert Kontakt zu uns auf. Falls wir uns nicht mehr hören werden, wünsche ich Ihnen viel Erfolg!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #26

    Hallo (Montag, 06 August 2018 14:56)

    Hallo, ich war auf der Beerdigung meiner Mutter. Meine Schwester blieb wegen Streitigkeiten der Beerdigung fern. Doch ihr Mann stand mit meinem Neffen etwas abseits und hat die Beerdigung gefilmt, da ich das nicht möchte, da ich eindeutig ja auf dem Video zu sehen bin, stellt sich meine Frage was ich dagegen unternehmen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

  • #27

    Antwort zu #27 (Montag, 06 August 2018 17:28)

    Guten Tag,

    bei einer Beerdigung handelt es sich um eine private Angelegenheit. Sofern Sie auf dem Video zu sehen sind, steht Ihnen Unterlassung und auch Löschung zu. Dies dürfte sich zumindest auf die Szenen zutreffen, in denen Sie zu sehen sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #28

    Reiner Gersdorf (Montag, 27 August 2018 23:27)

    Guten Tag,
    auf einem deutschen öffentlich rechtlichen Sender wurde kürzlich ein Video veröffentlicht. Dieses Video wurde abseits einer Demonstration aufgenommen. Es ist offensichtlich, das die gefilmte Person die Reporter mehrfach aufgefordert hat, das filmen seiner Person zu unterlassen. Nun wird dieses Video veröffentlicht und die gefilmte Person mit aller Macht der Medien lächerlich gemacht. Was sagt die deutsche Rechtssprechung darüber aus?

    Mit freundlichen Grüßen

  • #29

    Antwort zu #28 (Dienstag, 28 August 2018 09:17)

    Guten Tag Herr Gersdorf,

    was die "Deutsche Rechtssprechung" darüber sagt, weiss man erst, wenn das Gericht sich mit Ihrem Fall beschäftigte. Insoweit wird jeder Fall bei Gericht einzeln beurteilt. Insbesondere bei Videoveröffentlichungen ist darauf abzustellen, wie Sie auf dem Video dargestellt sind. Das kann ich leider erst beurteilen, wenn ich das Video einmal gesichtet habe.

    Generell gilt:

    Grundsätzlich darf die Presse Ihr Foto oder Video nur verwenden, wenn Sie explizit einwilligen, es sei denn eine Ausnahme von dieser Regel greift. Ausnahmen habe ich hier dargestellt: https://www.recht.help/informationen/fotorecht-und-bildrecht/recht-am-eigenen-bild-wann-foto-bild-video-ohne-erlaubnis-veroeffentlicht-verbreitet-werden-darf/

    In Ihrem Fall ist insbesondere folgendes zu beachten: Wenn Sie Teilnehmer der Demonstration waren, dann dürfen Ihre Bilder -gleich ob als Foto oder Video- zu journalistischen Zwecken auch ihne Ihre Einwilligung verwendet werden, wenn Sie gewissermaßen "repräsentativ für alle Teilnehmer" dargestellt sind (siehe https://www.recht.help/bgh-vi-zr-197-13/). Ob dem so ist, kann ich -wie gesagt- erst nach Sichtung des Videos beurteilen.

    Beachten Sie weiter, dass die Presse grundsätzlich neutral zu berichten. Wenn Sie also "mit aller Macht lächerlich gemacht" werden, dann könnte Ihnen -allein oder auch aus diesem Grund- u.a. ein Unterlassungs- und Löschungsanspruch zustehen. Weitere Informationen gibt es hier: https://www.recht.help/informationen/pers%C3%B6nlichkeitsrecht/ehrschutz-persoenlichkeitsrecht-beleidigung/

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #30

    Deniz (Dienstag, 04 September 2018 23:39)

    Guten Tag,
    Meine Tochter 12 war in Schulandheim.Während sie sich umgezogen hat,und nur mit unterhose und oben ohne war hat sie ihre freundin x ohne Erlaubnis fotografiert.Daraufhin hat meine Tochter sie aufgefordert das Bild zu löschen.Bevor sie das Bild gelöscht hat hat sie es an eine andere Freundin y weiterverschickt.So hat wieder Freundin y das Bild an Freundin x zugeschickt.und die freundin x an viele andere mitschüler(mädchen und jungs).so wie kann ich weiter verfahren?kann ich schadenersatz verlangen?am besten zur polizei gehen?kann ich die lehrer teilweise beschuldige,weil sie eine aufsichtspflicht hatten?die beiden mödels sind auch 12 jahre alt.

    Vielen dank im voraus

  • #31

    Antwort zu #30 (Mittwoch, 05 September 2018 07:18)

    Guten Tag,

    Ihre Tochter wird durch Sie vertreten. Für diese dürfen Sie natürlich Unterlassen der Fotoverbreitung, Löschung des Fotos und auch Schadensersatz verlangen. Die Ansprüche stehen gegen beide Mädchen zu. Natürlich müssen diese Ihrer Tochter auch im Wege des Auskunftsanspruch mitteilen, an wen sie diese Fotos verschickt haben.

    Sie sollen einen Rechtsanwalt mit der Bearbeitung des Falles betrauen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #32

    Ruth Völkel (Donnerstag, 06 September 2018 15:17)

    Ich will zu einer Fachkonferenz. Kann ich was dagegen machen, wenn da gefilmt wird? Vermutlich filmen und fotografieren die Veranstalter und veröffentlichen hinterher kleine Dokumentationsfilme online o.ä. wo auch das Publikum im Bild zu sehen ist.
    Ich mag aber keine Fotos von mir.

  • #33

    peter (Samstag, 08 September 2018 17:09)

    reicht es, wenn man bei einer veranstaltung (z.b. messe, konferenz) ein schild aufhängt, dass besucher fotografiert und gefilmt werden oder muss man alle einzeln nach ihrer unterschrift fragen?
    ab welcher größenordnung muss man nicht mehr alle fragen? wie z.b. oktoberfest. wo ist die grenze?

    vielen dank.

  • #34

    Maria (Sonntag, 09 September 2018 10:17)

    Ich bin im Streit mit meinen Vermieter! Ich muss ausziehen,kann mir aber nicht so schnell eine Wohnung beziehen,weil ich die richtige finden muss,ich habe eine 70% Invalidität, Bandscheibenvorfälle im Lendenwirbel und bin daher sehr geheingeschränkt!
    Der Arzt ordnet mir an,das Radfahrer nicht ein zu stellen,damit die Rücken Muskulatur gestärkt wird!
    Eine 78 jährige Nachbarin von mir ist mit dem Vermieter sehr gut befreundet! Vorige Woche ging ich vom Wohnhaus raus,und schob das Rad vor mich hin!
    In diesem Moment wurde ich vom Auto meiner 78 jährigen Nachbarin fotografiert,es waren die Freundin dieser Nachbarin, es waren 3 Fotos!
    Diese Frau ist in dieser Gerichtsbarkeit nicht eingebunden!
    Sie hat diese Aufnahmen an den Vermieter geschickt,und dieser Jurist von ihm,beschuldigt mich Radfahrer zu können,obwohl ich eine Invalidität habe!

    Ich fühle mich diskrimieniert,und frage Sie daher bitte,was soll ich hier Unternehmen!

    Mit lieben Grüßen

    Maria E.

  • #35

    Molly (Montag, 10 September 2018 17:04)

    Sehr geehrter Herr Nelke,
    ich habe den Besuch meiner Nachbarn beim Verlassen der Wohnung im Hausflur fotografiert, da ich beweisen möchte, wieviele Kinder dabei waren, die über Stunden einen unerträglichen Lärm gemacht haben. Die Fotos werden nur benutzt, wenn es zu einem Gerichtsverfahren kommen sollte. Ist das erlaubt?

  • #36

    Dr. Flo (Montag, 17 September 2018 17:56)

    Sehr geehrter Herr Nelke,

    vielen Dank, für Ihr Angebot, hier Fragen zu beantworten.
    Kurze Frage: Müssen Einsatzkräfte (Feuerwehrleute, Rettungsdienstmitarbeiter, Notärzte) es hinnehmen, dass sie von Schaulustigen oder Presse bei Ihrer Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen werden. Dürfen solche Bilder ungefragt veröffentlicht werden. Wie formatfüllend muss man auf dem Bild sein, damit es nicht ungefragt veröffentlicht werden darf?
    Vielen Dank!

  • #37

    Hans (Dienstag, 18 September 2018 07:46)

    Guten tag,
    Ich bendake mich jetzt schon für eine antwort.
    ich hab ein video von einer frau im kaufhaus gemacht (nicht nackt oder ähnliches, auch nicht in einem privaten raum) sie war ganz normal angezogen im kaufhaus, ich habe dieses video sofort wieder gelöscht weil es einfach blöd von mir war.
    Meine frage ist jetzt was passiert wenn die frau es bemerkt hat und mich anzeigt? Im kaufhaus haben sie ja aufnahmen von mir wegen videoüberwachung im kaufhaus, Kann die polizei wenn sie nicht weiss wer ich bin mein bild zur fahndung veröffentlichen, Ich hab das video nicht. Ich kann seit wochen nicht schlafen ich hab zwar nichts schlimmes getan aber mich frisst es innerlich trotzdem auf weil ich einfach so dunm war in dem moment, was soll ich tun ??

  • #38

    Jose (Mittwoch, 19 September 2018 12:49)

    Guten Tag,

    ich habe von folgendem Sachverhalt Kenntnis erhalten: Ein missgünstiger Nachbar hat mich von seinem (höher gelegenen) Balkon auf meiner Terrasse fotografiert, als ich gegrillt habe. Diese Fotos hat er an meinen Vermieter gesandt, um mich dort anzuschwärzen (Grillen ist grundsätzlich in der Anlage gestattet, es ging um angeblich zu starke Rauchentwicklung). Auf den Fotos bin ich nur von hinten zu sehen, jedoch in unvorteilhafter Pose (in Unterhose).
    Ich möchte anmerken, dass der Nachbar keine andere Möglichkeit der Streitbeilegung gesucht hat, z. B. mich anzusprechen, sondern direkt die Fotos ohne mein Wissen gemacht hat.
    Die Terrasse ist nur von mir nutzbar/zugänglich, kann jedoch problemlos von allen Mitbewohnern ab dem ersten Stock eingesehen werden.
    Mir geht es darum, dass ich grundsätzlich dort nicht fotografiert werden möchte, schon gar nicht heimlich.
    Kann ich von meinem Nachbarn Unterlassung und Löschung der Fotos verlangen?

  • #39

    Antwort zu #32 (Montag, 24 September 2018 13:00)

    Guten Tag,

    Sie sollten den Veranstalter darauf hinweisen, dass Sie kein Bildmaterial von sich wünschen. Nehmen Sie Kontakt zu ihm auf und versuchen Sie eine Lösung mit ihm herbeizuführen.

    Einen Rechtsanspruch auf Unterlassen haben Sie wohl eher nicht, wenn es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelt und Sie quasi als Teil der oder auch stellvertretend für die Hörerschaft abgelichtet werden. Auch hier ist jedoch maßgeblich der Einzelfall enmtscheidend, wobei die allgemeine Rechtslage grundsätzlich erstmal gegen Ihr Begehren spricht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #40

    Antwort zu #33 (Montag, 24 September 2018 13:06)

    Guten Tag,

    bei öffentlichen Veranstaltungen brauchen Sie nicht unbedingt darüber informieren, dass Bildmaterial gefertigt und sodann verwendet wird. Bei dem Oktoberfest sollten Sie aber darauf achten, dass keine peinlichen Bildaufnahmen gefertigt und verbreitet werden. Dies könnte in der Tat im Einzelfall rechtswidrig sein. Zudem sollten Sie auch beachten, dass auch in einem öffentlichen Raum die Schaffung eines privaten Raums möglich ist. Dies ist z.B. dann der Fall, wenn Abgrenzungen wie Sichtschutze etc. bestehen.

    Grundsätzlich empfehle ich immer, Unterschriften einzuholen, wenn dies zumutbar ist. Eine Personenanzahlgrenze ist rechtlich jedoch nicht definiert und der Begriff der "Zumutbarkeit" ist sehr vage. Das Aufhängen eines Schildes halte ich für eine sehr gute Kompromisslösung, die ich Ihnen auch empfohlen hätte.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #41

    Antwort zu #34 (Montag, 24 September 2018 13:09)

    Guten Tag,

    Ihnen steht gegen die Frau einerseits und ggf. andererseits auch gegen Ihren Vermieter ein Unterlassungs- und Löschungsanspruch zu, welchen Sie anwaltlich und im Zweifel auch gerichtlich weiterverfolgen können.

    Sie müssen es nämlich nicht dulden, grundlos von fremden Menschen gezielt fotografiert zu werden. Noch weniger müssen Sie dulden, dass diese Fotos weiterverbreitet werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #42

    Antwort zu #35 (Montag, 24 September 2018 13:11)

    Guten Tag,

    ich müsste prüfen, wie die Fotos entstanden sind und wer wie abgelichtet wurde. Aber grundsätzlich gehe ich davon aus, dass dies noch erlaubt sein könnte. Beachten SIe aber auch, dass Kinderlärm sozialverträglich ist. Kinder haben grundsätzlich das Recht, laut zu sein. Dies natürlich auch nur in Maßen. Der Einzelfall ist entscheidend.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #43

    Antwort zu #36 (Montag, 24 September 2018 13:24)

    Guten Tag,

    grundsätzlich müssen Einsatzkräfte dies wohl hinnehmen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Presse darüber berichtet. Aufgrund des Ereignisses besteht nämlich am Sachverhalt selbst schnell ein öffentliches Interesse. Einsatzkräfte sind oftmals eben schwer aus den Bildern rauszuhalten. Oft ist es auch zulässig, diese gezielt aufzunehmen, um beispielsweise zu veranschaulichen, wie schwer der Einsatz war.

    Ab welchem "Format" bzw. Bildanteil dies aber unzulässig ist, kann pauschal nicht beantwortet werden. Starre Grenzen gibt es keine. Ist jedoch erkennbar, dass die Einsatzkraft im Einsatz abgelichtet wurde, dann dürften die Bildanfertigung und -veröffentlichung eher zulässig sein. Bei Porträtfotos ist dies jedenfalls nicht mehr eindeutig der Fall.

    Leider kann man in diesem Rechtsgebiet relativ wenig pauschalisieren. Jedes Foto ist vielmehr gesondert zu beurteilen.

    Fest steht aber auch, dass die Fotoverbreitungen von Schaulustigen / Gaffern eher angreifbar sind als die der Presse. Erstere können sich nämlich nicht mehr auf die Pressefreiheit berufen.

    Wenn Sie in Zunkunft gezielt eine Fotoverbreitung angreifen wollen, dann nutzen Sie doch unseren Service der kostenlosen Ersteinschätzung und senden Sie uns den Link nebst Ihrem Begehren zu. Wir prüfen dann konkret am Fall und geben Ihnen unverbindlich eine Ersteinschätzung ab.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #44

    Antwort zu #37 (Montag, 24 September 2018 13:46)

    Guten Tag,

    zuerst gilt: wo kein Kläger, da kein Richter.

    Sollte die Frau dies dennoch irgendwie in Erfahrung bringen und gegen Sie vorgehen, so sind aber sämtliche Ansprüche bereits erfüllt und gegen Sie dürfte auch nichts mehr geltend gemacht werden können, wenn Sie sodann freiwillig eine -modifizierte- Unterlassungserklärung abgeben.

    Strafrechtlich habe ich diesbezüglich auch keine Bedenken, da es sich nicht um intime Fotoaufnahmen handelte und Sie zudem die Fotos nicht verbreitet haben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #45

    Antwort zu #38 (Montag, 24 September 2018 13:51)

    Guten Tag,

    ja, Sie können von Ihrem Nachbarn u.a. Löschung und Unterlassung verlangen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #46

    Sandra (Montag, 24 September 2018 17:27)

    Hallo wir sind im Tanzverein, mein Mann nimmt immer wieder mich mit Handy auf, wenn ich mit unserem Trainer tanze (mit voller Einwilligung des Trainers) um die Schritte zu Hause zu trainieren. Jetzt hat uns eine Dame jegliche aufnahmen verboten. Mit dem Grund, dass die anderen Tänzer bei vorbei Tanzen zu sehen sein können.

  • #47

    Antwort zu #46 (Dienstag, 25 September 2018 11:31)

    Hallo Sandra,

    ich fasse zusammen: eine Dame hat bestimmt, dass Sie sich beim Tanzen nicht mehr filmen sollen, weil Dritte gelegentlich ins Bild kommen?

    Zuerst ist zu erwähnen, dass diese Dame nicht ohne Vollmacht für die besagten Dritten bestimmen darf. Zudem halte ich die Fotoaufnahmen an und für sich für unbenklich, da Sie diese ja nur zum Analysieren Ihres Tanzfortschrittes verwenden und insbesondere nicht teilen oder öffentlich zur Schau stellen, etc.

    Sollte diese Dame allerdings das Hausrecht ausüben, dann könnte in der Tat die Unterbindung wirksam sein.

    Vielleicht können Sie die anderen Tänzer ja fragen, ob Sie dies gestatten. Ich bin mir sicher, dass keiner Bedenken hegt und alle zustimmen werden, da Sie diese ja nicht gezielt filmen. So können Sie der Dame den Wind aus den Segeln nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #48

    Ricarda (Mittwoch, 03 Oktober 2018 13:17)

    Guten Tag,
    auf der Einschulungsfeier meiner Tochter ist im vergangenen Jahr ein klassisches Gruppenfoto entstanden (jeder, der darauf ist, weiß, dass er jetzt fotografiert wird und lächelt in die Kamera), auf dem eine (ehemalige) Freundin zu sehen ist. Diese möchte nun jeden Kontakt zu uns abbrechen und verlangt, dass wir sie aus dem Foto entfernen oder das Foto löschen. Als ich ihr erklärt habe, dass ja auch jeder Gast einen Abzug von dem Foto bekommen hat, verlangte sie, dass auch diese Fotos vernichtet werden. Was muss ich tun? Was kann ich tun?
    Herzlichen Dank für eine Einschätzung.

  • #49

    Antwort zu #48 (Donnerstag, 04 Oktober 2018 10:05)

    Guten Tag Ricarda,

    Ihre Frage passt thematisch nicht in diesen Komplex. Schauen Sie bitte hier: https://www.recht.help/informationen/fotorecht-und-bildrecht/recht-am-eigenen-bild-widerruf-einwilligung-zustimmung-erlaubnis/

    Dort wird Ihre Frage beantwortet. Kurz gesagt: Wenn ein wichtiger Grund vorliegt, dann kann die Einverständniserklärung widerrufen werden und dies hätte zur Folge, dass Sie das Bild zu löschen oder zu vernichten haben. Insbesondere wäre ein wichtiger Grund gegeben, wenn das Bild ausserhalb der Einwilligung verwendet wurde. Auch käme in Betracht, dass sich die Innere Einstellung zur Bildverwendung nunmehr geändert habe. Einen wichtigen Grund kann ich aufgrund Ihrer Informationen jedoch nicht ausmachen. Ich gehe davon aus, dass Ihnen lediglich hierdurch "Steine in den Weg" gelegt werden.

    Im Übrigen sind Sie für Ihre Gäste nicht verantwortlich, so dass sich diese (ehemalige) Freundin selbst an die Gäste zu wenden habe.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #50

    Alice (Montag, 15 Oktober 2018 14:32)

    Unsere Siedlung wird immer wieder von Uni-Studierenden besucht, die dann fleißig unsere Häuser fotografieren. Darf jemand über den Zaun hinweg mein Haus fotografieren? Es ist schließlich mein privater, persönlicher Raum.
    Vielen Dank Alice W

  • #51

    ANtwort zu #50 (Montag, 15 Oktober 2018 14:58)

    Sehr geehrte Frau Alice,

    das dürfte nicht mehr von der Panoramafreiheit gedeckt sein. Das Fotografieren dürfte unzulässig sein, selbst wenn das Gebäude architektonisch wertvoll ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #52

    Manfred O (Samstag, 27 Oktober 2018 14:03)

    Eine Nachbarin hat Fotos und Videos gemacht die mich beim fegen von Laub zeigen.
    Wir sind hier durch eine Satzung der Gemeinde aufgefordert zu verschiedenen Terminen die Nebenstraßen und das Bankett zu säubern.
    Ich bedienen mich wegen der Länge des zu säubernden Bereiches eines Laubbläsers.

    Sie hat mich bei der Gemeinde angezeigt weil angeblich Blättchen auf ihr Bankett gefallen sind. Dieses kann ich ausschließen weil ich diesbezüglich sehr aufpasse.
    Der Vorwurf / das Verfahren wurde durch die Verwaltung niedergelegt!

    Da Verwaltungen nie vergessen wollte ich die Fotos und Videos gelöscht wissen. O-Ton Ordnungsamt: Ich solle Ihnen ein Urteil bringen, welches die Verwaltung dazu zwingt.

    Wie erreiche ich die Löschung der Fotos, wie kann ich die Nachbarin bremsen die weiter Fotos und Videos der Verwaltung beibringen will.

    (Leider hat unser Nachbarin auch was gegen Hunde. Unsachgemäße Hundehaltung wurde vorgeworfen. 4,5 Jahre Hundeschule und weiter Ausbildung der Hunde genügen anscheinend nicht. Die Hunde benehmen sich bestens. Selbst Pferdehalter loben die „Erziehung“ der Hunde. Auch diese Anzeige bei Ordnungsamt wurde niedergelegt)

  • #53

    Antwort zu #52 (Montag, 29 Oktober 2018 10:22)

    Sehr geehrter Herr Manfred O.,

    gegen Ihre Nachbarin steht Ihnen ein Unterlassungsanspruch zu. Hier sollten Sie die Nachbarin zunächst anwaltlich abmahnen und dann ggf. Klage erheben.

    Gegen die Verwaltung dürfte Ihnen ein Löschungsanspruch zu stehen, da es sich bereits um eine heimliche und damit rechtswidrige Aufnahme handelt. Dies könnte ggf. auch anders beurteilt werden. Sie sollten jedenfalls einen Antrag auf Löschung stellen und diesen sodann gerichtlich geltend machen. Den Antrag würde ich auch nach dem neuen Datenschutz formulieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #54

    Rene K (Dienstag, 06 November 2018 14:26)

    Was kann ich machen wenn am Firmen Grundstück eine Kammera hängt die aufzeichnet aber der Chef hat mir nichts von der Kammera erzählt und ich habe nichts unterschrieben das hier Videoaufnahmen gemacht werden. Nur durch eigen Regie habe ich herausgefunden das die Kammeras Acktive sind,

  • #55

    Stefanie H. (Donnerstag, 08 November 2018 14:08)

    Guten Tag,

    Ich habe 2014 ein Fotoshooting gemacht. Jetzt ist rausgekommen dass der Fotograf heimlich Bilder von mir beim umziehen gemacht hat. Diese zeigen mich oben ohne. Der Fall ist jetzt erst entdeckt worden. Ich bin eine von wahrscheinlich 100ten. Es ist bereits bei der Polizei. Dies weiss ich von einer Bekannten die als Zeugin aussagte. Ich selbst wurde von der Polizei noch nicht kontaktiert da sie erst jetzt mit der Ermittlung anfangen. Ich weiss bisher nur, dass die Fotos auf seinem PC gefunden wurden, was er sonst damit gemacht hat weiss ich nicht. Welche rechtlichen Schritte kann ich gehen und mit welcher Konsequenz für ihn?

  • #56

    A. Müller (Donnerstag, 08 November 2018 18:24)

    Hallo zusammen,

    mein Ex-Freund hat in unserem Amerika-Urlaub ein Video von mir aufgenommen. An einem Abend waren wir in einer Bar und haben mehrere Gläser Wein getrunken. Als wir zurück zum Hotel kamen, war ich (wie auf dem Video auch unschwer zu erkennen ist) bereits betrunken (ich bereue es sehr, aber ich glaube, das ist wohl jedem mal passiert). Ich habe mich umgezogen, bin also in einem Moment auch fast nackt in diesem Video zu sehen. In dem Video rede ich mit meinem Ex-Freund - ich schaue also auch in die Kamera.
    Am folgenden Tag habe ich ihn gebeten, das Video zu löschen. Er sagte mir, er wird es ja nicht veröffentlichen, es sei nur ein witziger Moment gewesen und es diene nur als Erinnerung.
    Kurz darauf haben wir uns getrennt und sind leider nicht im Guten auseinander gegangen.
    Ich habe nun natürlich Sorge, dass er in seiner Wut unüberlegte Dinge tut und das Video an Dritte gelangt.
    Des Weiteren, ist er Spanier und lebt mittlerweile auch wieder dort. Habe ich trotzdem die Möglichkeit mich rechtlich zu schützen?

    Das Video wurde in den USA aufgenommen, mittlerweile befindet sich der Besitzer des Videos in Spanien und ich wohne in Deutschland. Außerdem habe ich "mitbekommen", dass das Video aufgenommen wurde.

    Können Sie mir diesbezüglich bitte weiterhelfen.

  • #57

    Antwort zu #54 (Freitag, 09 November 2018 14:00)

    Guten Tag,

    das die Kamera offensichtlich nicht versteckt ist, können Sie wohl gar nichts tun. Sollten am Firmengeländer allerdings keine Schilder aufgehangen sein, die auf die Kameraüberwachung hindeuten, könnte dies u.U. einen Datenschutzverstoß begründen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #58

    Antwort zu #55 (Freitag, 09 November 2018 14:03)

    Sehr geehrte Stefanie,

    Sie dürfen Löschung-, Unterlassung- und auch Schadensersatz einfordern. Hierzu sollten Sie sich eines Rechtsanwalts bedienen. Dieser sollte zunächst Akteneinsicht in die Polizeiakte beantragen. Ggf. lassen sich hier neue Erkenntnisse gewinnen.

    In einem Strafverfahren können Sie zudem als Nebenklägerin auftreten. Über die Nebenklage informiere ich unter der Rubrik "Opferschutz"

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #59

    Antwort zu #57 (Freitag, 09 November 2018 14:05)

    Sehr geehrte Frau Müller,

    Sie können sicherlich die Löschung des Videos verlangen, allerdings besteht hier ein Auslandsbezug, weswegen ich meine Antwort vorsichtig formuliere. Die Sache ist sicherlich nach deutschen Recht zu beurteilen. Wenn nicht, dann kann ich mir vorstellen, dass das spanische Recht insoweit aber nicht abweicht.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #60

    Mona (Montag, 19 November 2018 15:52)

    Guten Tag,

    Ich bin in Trennungsjahr seit Sommer. Wir leben immer noch in gleich Haus sogar mit meine Familie.Seitdem macht mein Mann ständig Videos und Fotos von mir und meine Familie. Natürlich ohne Erlaubnis . Einmal kam er nach 23 Uhr Abends nach Hause, hat ein Streit angefangen und uns alle gefilmt bis ich die Polizei angerufen habe und ihm wurde von Polizei gesagt dass er aufhören muss. Jedesmal wenn wir streiten oder über eine Thema diskutieren er macht Videos oder Fotos.
    Er hat das ganze Haus fotografiert , alle räume und alle Hausrat Gegenstände als wir nicht zu Hause waren. Er sagte er möchte ein Nachweis von gesamten Hausrat haben und deshalb hat er alles heimlich fotografiert .
    Wir füllen uns wie beim Big Brother Show aber mit den Unterschied dass alles wurde verfilmt und fotografiert ohne unsere Einigung!
    Sollen wir eine Strafanzeige erstatten? Hat es überhaupt Sinn wenn wir alle in gleichem Haus leben ?Wie können wir uns von sowas Schutzen solange er noch ins Haus lebt?

    Vielen Dank im Voraus!

  • #61

    Antwort zu #60 (Mittwoch, 21 November 2018 20:44)

    Guten Tag Mona,

    eine Strafanzeige/-antrag könnte Sinn machen oder eben auch nicht. Das kann schlecht beurteilt werden, ohne die Fotos zu kennen. Jedenfalls sollten Sie wenigstens eine Strafanzeige/-antrag auf den Weg bringen. Vielleicht wird Ihr Mann sich dann bewusst, was er eigentlich tut.

    In jedem Falle steht Ihnen ein Unterlassungs- und Löschungsanspruch zu , den Sie anwaltlich verfolgen lassen können. Hierfür ist es wichtig, dass Sie vielleicht einmal Tagebuch darüber führen, wann und in welchen Situationen mal wieder aufgenommen wird. Insoweit wäre neben dem Tag auch die Uhrzeit hilfreich.

    Ggf. können Sie die Wohnungszuweisung verlangen. Hierüber verweise ich nachfolgende Informationen: https://www.recht.help/ehewohnung-vor-und-nach-der-scheidung/ Hier könnte eine Wohungszuweisung zu Ihren Gunsten ggf. veranlasst werden, wenn Sie argumentieren, wie Ihr Mann sich Ihnen gegenüber verhält. Hierfür wäre das Tagebuch ebenfalls hilfreich. Weiterhin sollten Sie Zeugen benennen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt



  • #62

    Klaudia (Dienstag, 27 November 2018 22:54)

    Guten Abend....
    Bin am Boden zerstört �
    Gestern Abend würde im Fernsehen eine Sendung ausgestrahlt...in der ich zu sehen war ausser mein Gesicht meine Stimme ist aber nicht verstellt worden....das Video ist vor paar Jahren gedreht worden obwohl ich darauf bestanden habe das ich das nicht möchte...
    Meine Familie hat mich erkannt...und mich dann sofort angerufen.
    Die haben mich sehr schlecht dar gestellt im TV.
    Was kann ich machen?

    VG Klaudia