Ansprüche bei Verstoß beim Recht am eigenen Bild!


In Zeiten des Internets werden unzählige Bilder und Videos von Personen über facebook, twitter, instagram, youtube und anderen Social-Media Plattformen verbreitet. Nicht immer ist eine Veröffentlichung aber zulässig. Ihr Foto oder Video wurde ohne Erlaubnis geteilt oder gar veröffentlicht? Machen Sie Ihre Ansprüche geltend! Nachfolgender Artikel klärt Sie über die Rechtslage auf.

 

Hierzu das Wichtigste in Kürze:

  • Das Recht am eigenen Bild regelt, dass jeder selbst bestimmen darf, ob und wie oder wo sein Bildnis veröffentlicht, verbreitet oder zur schau gestellt wird.
  • Wird ein Foto oder Video unerlaubt veröffentlicht, verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt, so stehen den Betroffenen umfassende Rechte zu.
  • Die abgelichteten Personen können zunächst einmal Auskunft verlangen, wo, wie, wann und an wen das Bildnis verbreitet wurde.
  • Darüber hinaus dürfen Sie die Löschung oder Herausgabe des Fotos oder Videos verlangen.
  • Schließlich stehen Betroffenen umfassende Unterlassungs- und Löschungsansprüche zu.
  • Ein Anspruch auf Schadensersatz ist bei schwerwiegenden Persönlichkeitsrechtsveretzungen oder Verwendung des Bildes oder Videos zu Werbezwecken gegeben.
  • Die Ansprüche richten sich nicht nur gegen den Erst-, sondern auch gegen Folgeverwender wie Betreiber von Internetseiten, Sozialen Medien (z.B. facebook, twitter, instagram, youtube) und gar gegen Suchmaschinenbetreiber (z.B. google, yahoo, bing, etc.). 

Holen Sie von uns eine kostenlose und vollkommen unverbindliche Ersteinschätzung per Email ein! Schreiben Sie kurz den Sachverhalt auf. Wenn Ihnen das Foto vorliegt, ist es hilfreich, wenn Sie es Ihrer Email anfügen oder den Link zur Veröffentlichung mitschicken. Dies reicht oftmals schon aus, um Ihnen nützliche Anhaltspunkte geben zu können. Wenn Sie uns Ihre Telefonnummer hinterlassen, dass rufen wir auch gerne zurück, um Sie persönlich am Telefon über Ihre Rechte aufzuklären!


Schreiben Sie uns einfach eine Email!


Inhaltsverzeichnis


Rechtslage: Das Recht am eigenen Bild!

 

Jedermann hat das Recht, selbst zu entscheiden, ob sein Bildnis veröffentlicht werden darf oder nicht.

 

Dieses Recht wird Recht am eigenen Bild oder auch Bildnisrecht genannt. Es ist  eine besondere Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Es schützt den einzelnen also vor ungewollten Verbreitungen, Veröffentlichungen und Zurschaustellungen seines Bildnisses. Als Bildnis gelten nicht nur Fotos, sondern auch Zeichnungen, Karikaturen, Comics, Gemälde, Videoaufnahmen und andere Darstellungen.


Welche Ansprüche stehen Betroffenen bei einet Verletzung des Rechts am eigenem Bild zu? - Folgende Asnprüche können Sie geltend machen!

Wird unerlaubt ein Foto oder Video verbreitet oder veröffentlicht, so stehen dem Betroffenen folgende Rechte zu:

● Anspruch auf Auskunft, wie, wann, wo und an wen das Foto oder Video verbreitet wurde:

Um sich effizient zur Wehr zu setzen, darf der Betroffene Auskunft verlangen, wo, wie und wann das Foto oder Video veröffentlicht und an wen es herausgegeben wurde. Erst dann ist es dem Abgelichteten nämlich möglich, eine weiterführende Bildverbreitung zu verhindern.

● Anspruch auf Löschung oder Herausgabe der Fotos:

Wurde ein Foto unerlaubt veröffentlicht, so hat der Betroffene einen Anspruch auf  Löschung (siehe § 37 KUG) oder Herausgabe (siehe § 38 KUG) des Bildes. Bei der Herausgabe hat der Betroffene aber eine angemessene Vergütung zu entrichten.

● Anspruch auf Unterlassen erneuter Bildveröffentlichungen oder -verbreitungen:

Ferner darf der Betroffenen darauf bestehen, dass das Foto nicht nochmals veröffentlicht, verbreitet oder zur Schau gestellt wird. Hierfür steht ihm ein Unterlassungsanspruch zu (siehe § 37 KUG).

 

Der unberechtigte Bildverwender hat dann im Rahmen einer strafbewährten Unterlassungsanzeige zu versprechen, dass er keine weiteren Verstöße herbeiführen wird. Zudem muss er die Rechtsanwaltskosten der Betroffenen zahlen.

 

Kommt der Bildverwender dem nicht nach, so kann der Abgelichtete seinen Anspruch sodann gerichtlich geltend machen. Dafür hat er nur darzulegen und zu beweisen, dass das Foto, Bild oder Video verbreitet, veröffentlicht oder öffentlich zur Schau gestellt wurde. Der Verwender muss darlegen, dass dies rechtmäßig geschah, z.B. weil der Abgelichtete vorher in die Verwendung eingewilligt hat.

● Anspruch auf Schadensersatz bei unerlaubter Bildverbreitung oder -veröffentlichung und dessen Höhe:

Schließlich kommt ein Anspruch auf Schadensersatz in Betracht: Je größer der Verbreitungsfaktor und je unangenehmer die Veröffentlichung, desto höher fällt der Schadensersatzanspruch aus. Zum Beispiel kann bei einer Veröffentlichung von  Nacktfotos und Erotikfotos schnell 23.000 € fällig werden (hier: Verbreitung von drei Nacktbildern der Ex-Freundin - siehe  LG Kiel, Urteil vom 27.04.2006 -  4 O 251/05).

 

Bei einer kommerziellen Nutzung, muss der Verwender Ausgleich in Höhe der üblichen Lizenz leisten (siehe BGH, Urteil vom 14.04.1992 - VI ZR 285/91).

● Strafe bei unbefugter Bildnutzung:

Zudem müssen unberechtigte Verwender auch eine Strafe fürchten:

 

"Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer [..widerrechtlich..] ein Bildnis verbreitet oder öffentlich zur Schau stellt" (siehe § 33 KUG).


Gegen wen sind die Ansprüche aus KUG zu richten?

Als Anspruchsgegner kommt einerseits derjenige in Betracht, der das Foto erstmalig veröffentlichte. Andererseits können Ansprüche aber auch gegen die Betreiber der Interseite (z.B. facebook, twitter, instagram, youtube) sowie gegen Suchmaschinenanbieter (z.B. google, bing, etc.) geltend gemacht werden. Darüber hinaus können auch die Personen, die das Foto oder Video als Hyperlink auf der eigenen Internetseite einbetten oder im sozialen Netzwerk posten, Anspruchsgegner sein. Die Verlinkung stellt nämlich eine eigene öffentliche Zurschaustellung dar und ist damit grundsätzlich "erlaubnispflichtig" (siehe OLG München, Urteil vom 26.06.2007 - 18 U 2067/07).


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Von Ihnen wurde ohne Ihr Einverständnis ein Foto veröffentlicht oder aufgenommen? Sie begehren Löschung und Unterlassung? Handelt es sich um ein peinliches oder intimes Foto und nun wollen Sie Schadensersatz geltend machen?  - Mitunter ist Eile geboten, denn gerade bei intimen Fotos ist die schnelle Reaktion oft das einzige Mittel, eine ausufernde Streuung im Internet zu unterbinden! 

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Gewährleistungsausschluss:

Bitte beachten Sie, dass trotz sorgfältiger Recherche keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit oder Aktualität, etc. der Informationen übernommen werden kann. Ebenso wird jegliche Haftung ausgeschlossen. Diese Informationen ersetzen keine Rechtsberatung. Die Informationen sind allgemein gehalten, während eine Rechtsberatung sich inhaltlich ganz konkret mit Ihrem persönlichen Anliegen auseinandersetzt. Es ist daher dringend zu empfehlen, dass Sie sich, soweit Sie konkret betroffen sind, unverzüglich mit einem Rechtsanwalt in Verbindung setzten. Stand der Information: Juli 2018.


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Kommentare: 33
  • #1

    Sabine Schmidt (Donnerstag, 17 August 2017 12:48)

    Hallo
    Ich hätte mal eine Frage und zwar haben ich seid vier Jahren nichts mehr mit meinen leiblichen Eltern zutun..aber an Geburtstagen von meiner Tochter kommrn sie einfach..bedrohen mich an der Tür usw.
    Gestern bei der Einschulung meiner Tochter kamen Sie einfach fragten ob meine Tochter Bilder machen will hat meine Tochter nein gesagt das sie das nicht will.in der Kirche haben sie einfach Bilder gemacht,obwohl Sie es nicht wollte.Ich habe Ihnen untersagt das zu machen,sie folgten uns zur Schule obwohl wir vorher zu Ihnen sagten das Sie fern von uns bleiben sollen..hat mein Vater sich hinter Autos versteckt um Bilder von meiner Tochter zu machen.Was kann ich dagegen tun??ich will das meine Eltern uns fern bleiben meine Tochter hat Angst vor Ihnen..kann ich was tun das Sie sich uns nicht mehr nähern können??
    Liebe Grüße
    Sabine

  • #2

    M.Müller (Montag, 04 September 2017 08:52)

    Eine Onlineagentur wirbt auf seinem Werbebanner für ein Onlinerollenspiel auf der Gamescon und im Internet mit einem Portrait von mir, ohne dass ich dem zugestimmt habe. Zudem ist mein Bild auf dem Werbebanner des Spieles auf mindestens 10 verschiedenen Websites zu sehen. Welche Ansprüche habe ich. Ich habe das Bild nicht selbst gemacht, es wurde von einem Hobbyfotographen gemacht.

  • #3

    Antwort zu #1 (Freitag, 05 Januar 2018 10:46)

    Guten Tag,

    Sie können Löschung der angefertigten Bilder und für die Zukunft Unterlassen einfordern. Hierzu sollten Sie sich anwaltlicher Hilfe bedienen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #4

    Antwort zu #2 (Freitag, 05 Januar 2018 10:48)

    Guten Tag,

    Sie können Unterlassung, Löschung und auch immateriellen Schadensersatz verlangen. Der Schadensersatz lehnt sich an den Betrag an, den Sie kriegen würden, wenn Sie als Modell der Fotoverwendung zugestimmt hätten.

    Sie sollten sich anwaltlicher Hilfe bedienen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #5

    Heike (Mittwoch, 02 Mai 2018 02:23)

    Ich habe vor ca. 7 Jahren Bilder an ein Bilderarchiev geschickt und die Erlaubnis erteilt sie auf deren Webseite zu setzen. Nun habe ich Schwierigkeiten mit der Familie die die Bilder nicht im Internet sehen möchte. Ich habe um Entfernung gebeten, doch der Heimatverein "Bilderarchiev Ostpreussen" weigert sich die Bilder wieder zu entfernen.Was tun?

  • #6

    M. Stieber (Mittwoch, 09 Mai 2018 19:26)

    Guten Tag!
    Ich werde von einer Schauspielagentur vertreten, mit der ich zunehmend Probleme bzgl. Gagenauszahlungen habe. Jetzt habe ich auch noch gesehen, dass sie ohne meine Einwilligung ein Foto von mir auf "Instagram" mit einem (lächerlichen) Text veröffentlicht haben. Auch wurde das Foto wieder ohne Copyright verwendet, obwohl ich schon vor Monaten darum gebeten habe, dies auf der Agenturhomepage hinzuzufügen. Welche rechtlichen Schritte könnte ich jetzt einleiten? Vielen Dank im Voraus!

  • #7

    Antwort zu #5 (Freitag, 11 Mai 2018 09:32)

    Sehr geehrte Heike,

    ich habe Ihr Anliegen nicht ganz verstanden. Was ist verstanden habe ist folgendes: Sie haben vor 7 Jahren Bilder herausgegeben und eingewilligt, die im Internet zu veröffentlichen. Nun wünschen Sie dies nicht mehr.

    In diesem Falle können Sie Ihre Einwilligung widerrufen und verlangen, dass die Bilder nicht mehr veröffentlicht und gar gelöscht werden.

    Bitte beachten Sie, dass ohne Prüfung der Erlaubnis bzw. deren Inhalt, keine rechtssichere Antwort an dieser Stelle gegeben werden kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #8

    Antwort zu #6 (Freitag, 11 Mai 2018 09:49)

    Guten Tag,

    nach § 314 "kann jeder Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn (..Ihnen..) unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
    Besteht der wichtige Grund in der Verletzung einer Pflicht aus dem Vertrag, ist die Kündigung erst nach erfolglosem Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten Frist oder nach erfolgloser Abmahnung zulässig".

    Sie sollten die Agentur wegen unpünktlicher Zahlungen abmahnen und auffordern, in Zukunft vereinbarungsgemäß / pünktlich zu zahlen. Tut sie dies auch dann nicht, dann kündigen Sie mit sofortiger Wirkung. Beachten Sie, dass die Kündigung schriftlich, also mit Originalunetrschrift zu erfolgen hat.

    Wegen des Fotos können Sie u.U. Unterlassung, Löschung und ggf. Schadensersatz verlangen. Ohne den Agenturvertrag einzusehen, ist es jedoch unmöglich, Ihnen abschließend eine Antwort zu erteilen. Mir sind lediglich Modelverträge bekannt. In diesen ist in der Regel verankart, dass das Model der Agentur erlaubt, Fotos auf Instagram -z.B.- zu Werbezwecken zu veröffentlichen. Vielliecht ist das auch in Ihrem Vertrag der Fall. Dann müssten Sie die Einwilligung erst wirksam widerrufen.

    Jedes Foto und Werk genießt nach dem deutschen Recht auch ohne Copyright-Kennzeichnung Schutz. Wenn Sie jedoch international und vorallem im englischsprachigen Raum auftreten, dann macht eine Kennzeichnung Sinn. Grundsätzlich ist die Kennzeichnung aber auch unschädlich und es spricht nichts dagegen, diese zu verwenden; insbesondere, wenn Sie dies so wünschen. Auch hier sollten Sie wie -oben dargestellt- abmahnen.

    Beachten Sie, dass Sie die Kündigung 2 Wochen nach Kenntnis über einen Verstoß aussprechen sollten. Auf die Schriftform weise ich nochmals hin.

    Nachfragen können Sie per Email an mich richten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #9

    Marianne (Mittwoch, 16 Mai 2018 22:48)

    Bei einem Unfall kam das Pferd meiner Tochter um. Das tote Tiere wurde zugedeckt. Am nächsten Tag müsste ich mit Entsetzen feststellen, dass die anwesende Feuerwehr ein
    Schreckliches Bild von unserem pferd in der Tageszeitung veröffentlichte und zwar wie es am Kran hängt ,nicht bedeckt am Boden liegend. Wir hatten keine Ahnung das dieses grausige Bild einfach veröffentlicht wurde. Meine Tochter wüsste zu diesem Zeitpunkt noch nicht was passiert ist und hat das
    Foto am nächsten Tag in der Zeitung gesehen, es war ganz furchtbar für sie,
    Sie hatte fast einen Nervenzusammenbruch. Darf die Feuerwehr so ein grausige s Foto einfach so veröffentlichen, ohne Rücksicht auf die Privatsphäre?

  • #10

    Dom (Dienstag, 22 Mai 2018 01:02)

    Servus.

    Mein Anliegen liegt darin dass eine Video aufgenommen wurde, bei dem ich einen Streit schlichten wollte. Ich hab der Person gesagt sie solle aufhören zu filmen und das Video löschen. Sie behauptete der Bitte nachzukommen. Im Nachhinein würde ich hingegen vom Gegenteil überzeugt, als sie das Video verbreitet hat. Ich bin von den ca. 10 Minuten 1 Minute im Fokus und werde da ebenfalls angegriffen, was jetzt jedoch nicht von Relevanz ist. Ich möchte dass das Video nicht mehr existiert. Welche Schritte sind Ratsam?

  • #11

    Antwort zu #9 (Dienstag, 22 Mai 2018 10:26)

    Guten Tag,

    solange das tote Tier alleine in der Öffentlichkeit abgelichtet wurde, sehe ich keinen Anspruch auf Ihrer Seite. Sollte das Tier aber in einem von der Privatsphäre gesichterten Bereich fotografiert worden sein, so wäre die Angelegenheit anders zu beurteilen.

    Ein Recht am Bild der eigenen Sache gibt es grundsätzlich nicht (siehe BGH in GRUR 1990, 390).

    Ihnen steht es aber frei, sich bei der Feuerwehr zu melden und um Entfernung bitten, weil das Ihre Tochter sehr belastet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #12

    Antwort zu #10 (Dienstag, 22 Mai 2018 10:29)

    Guten Tag,

    Sie können Löschung und Unterlassen verlangen. Sie sollten sich eines Anwalts bedienen. Dieser fordert die Gegenseite zunächst strafbewehrt auf. Sollte die Gegenseite der Aufforderung nicht nachkommen, dann sollten Sie Ihre Ansprüche gerichtlich verfolgen.

    Wenn Sie anwaltliche Hilfe benötigen, können Sie sich an uns wenden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #13

    japretoucher (Freitag, 01 Juni 2018 09:51)

    Hallo, ich habe eine Frage zum Recht am eigenen Bild. Und zwar ist es so, dass vor ca 10-15 Jahren ein Bild im Bus von mir aufgenommen wurde ohne Einwilligung oder Kenntnisnahme. Dieses Bild wird nun seit mehreren Jahren in mehren Bussen verwendet. Es wird als Werbefoto angezeigt auf den Monitoren in der ganzen Region. Nun wollte ich wissen wie kann ich dagegen vorgehen und habe ich einen Anspruch auf Schadensersatz.?
    Freundliche Grüße

  • #14

    Antwort zu #13 (Freitag, 01 Juni 2018 11:39)

    Guten Tag,

    da mit Ihrem Bildnis unerlaubt geworben wird, steht Ihnen auch eine Entschädigung zu. Die Höhe bemisst sich demnach, was ein Model an diesem Werbefoto verdient hätte. Hierzu gibt es entsprechende Honorarempfehlungen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #15

    Michael (Sonntag, 10 Juni 2018 17:14)

    Hallo,

    ich habe mal eine Frage zur anderen Seite. Ich mache Bilder als sogenannter Carspotter. Ich fotografiere Autos in der Öffentlichkeit ich stelle diese auch ins Internet und biete die Bilder zum Kauf an, da hier schon oft von den Eigentümern gefragt wurde. Die Bilder entstehen meistens bei Veranstaltungen wie z.B. Autocorsos die über öffentliche Straßen geführt werden und ich stehe auf öffentlichem Gelände. Nun kann man hin und wieder die Insassen erkennen oder erahnen.

    Verletzte ich hier schon das Recht am eigenen Bild? Zum einen fotografiere ich doch bei einer Veranstaltung (auch wenn ich hierzu keinen speziellen Auftrag oder Genehmigung des Veranstalters habe) und zum anderen sind die Insassen doch nur Beiwerk. Es geht um die Autos mit einer schönen Landschaft im Hintergrund. Man könnte die Insassen raus retuschieren, ohne den Charakter des Bildes zu zerstören.

    Viele Grüße
    Michael

  • #16

    Antwort zu #15 (Montag, 11 Juni 2018 00:39)

    Guten Tag,

    Sie haben einen interessanten Beruf und ich muss zugeben, ich lerne jeden Tag etwas neues. Nun zu Ihrer Frage: Grundsätzlich denke ich nicht, dass Sie das Recht am eigenen Bild der Insassen verletzten, denn es handelt sich ja dann um eine Veranstaltung. Den Insassen wird sicherlich klar sein, dass im Rahmen dieser Veranstaltungen Fotos wie dargestellt geschossen werden. Wenn Sie aber die Möglichkeit haben, die rauszuretuschieren, dann würde ich Ihnen grundsätzlich dazu raten. Sie setzten sich nämlich so einem geringeren Risiko aus. Insoweit gilt: Foto ist nicht gleich Foto und jedes Bild ist diesbezüglich ggf. anders zu bewerten. (Z.B. Nehmen wir einmal an, der Fahrer ist auf einem Bild mit einer netten Beifahrerin zu erkennen. Wenn die Beifahrerin jetzt nicht seine Ehefrau ist (-Sie verstehen, worauf ich hinaus will-), dann könnte sehr wohl ein Unterlassungs- oder Löschungsanspruch in Betracht kommen. Wie gesagt, halte ich das Beispiel für abwegig und im Ergebnis gibt es dennoch gute Gründe, das Foto ohne Einwilligung zu verbreiten. Mir geht es nur darum, Sie ein wenig zu sensibilisieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #17

    Calle (Samstag, 23 Juni 2018 10:32)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich hatte leider einen Fehltritt in meiner Ehe.

    Ich habe die Affäre schnell beendet. Leider gibt es eindeutige Chats und Bilder. Dieses möchte die Affäre nun meiner Ehefrau per Mail schicken. Ich habe ihr schon geschrieben dies zu unterlassen. Sie sagt, dass sie es trotzdem tun wird, um sich zu rächen.

    Nun meine Frage, welche rechtlichen Möglichkeiten habe ich?

    Vielen Dank für die Hilfe,
    Mit freundlichem Gruß

  • #18

    Antwort zu #17 (Montag, 25 Juni 2018 11:33)

    Guten Tag,

    Sie sind kein Einzelfall. Je nachdem können Sie im Wege der einsteiligen Anordnung es ihr/ihm verbieten lassen, die Fotos und auch Chatprotokolle zu verbreiten. Das geht relativ schnell und dauert -je nach Gericht- bis zu 3 Wochen an.

    Daneben sollte sie/er auch angeschrieben werden, um die Löschung zu erwirken.

    Ich denke, dass Sie ohne Anwalt nicht weiterkommen. Wenn Sie anwaltliche Hilfe benötigen, können Sie es uns gerne -vorzugsweise per Email- wissen lassen.

    Schließlich gebe ich noch zu bedenken: Sollte die Affäre selbst verheiratet oder in einer Partneraschaft sein, so könnte es u.U. passieren, dass der Ehemann/ die Ehefrau durch die Rechtswahrnehmung sodann die Affäre bermerkt. Schließlich wird sie oder er Briefe erhalten. Andererseits sehe ich auf der rechtlichen Ebene keine andere Möglichkeit.

    Zudem haben Sie auch einen Anspruch auf Erstattung eigener Anwaltskosten, weswegen auch Sinn macht, sich ohne Rechtsschutzversicherung anwaltlich zu erwehren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #19

    Doro Ploum (Dienstag, 03 Juli 2018 01:08)

    Sehr geehrte Rechtsanwälte,
    ich habe am 21.02.2017 bei ebay Kleinanzeigen eine Anzeige aufgegeben. Die besteht jedoch schon lange nicht mehr. Jetzt habe ich durch Zufall im Internet einen onlineshop gefunden, der DIESE Anzeige mit *ORIGINAL FOTO* und dem bei ebay hinterlegten *WOHNORT* OHNE MEiNE ZUSTIMMUNG in seinem Shop zum Kauf angeboten. Und dreißterweise auch noch zu einem unglaublichen Schnäppchenpreis mit dem Vermerk *vorrätig*!!! .....Artikel in den Warenkorb >>>> und dann???? So wird ein möglicher Käufer das Teil niemals erhalten...... und ich bin megasauer über diese dreißte Aktion. Auf dieser Webseite gibt es keine Handelskammer- bzw. USt.Identifikationsnummer, keine Adresse, nur ein vorbereitetes Kontaktformular. Mit diesem Formular habe ich die sofortige Löschung dieses Angebots gefordert! Auch eine Plattform für Händlerbewertungen ist informiert, daß dieser Händler vielleicht überprüft werden kann. Er scheint mir doch sehr suspekt! Am liebsten würde ich auf Schadenersatz klagen. Diese Gauner kommen auch noch meistens mit ihren Tricks durch. Denen sollte man mal kräftig die Supper versalzen!!! Hab ich da eine Chance?
    Mit freundlichen Grüßen

  • #20

    D.Ploum (Dienstag, 03 Juli 2018 01:34)

    Nachtrag zu meiner letzten Nachricht:
    Meine Verkaufsanzeige lief letztes Jahr erfolglos aus, die Brosche wurde nicht verkauft und befindet sich noch immer in meinem Besitz.......
    Außerdem ist mir bei diesem *online-shop* noch aufgefallen, daß die aufrufbaren Seiten in *Überstzungsdeutsch* verfasst sind....... Der Name dieser Internetseite deutet auch keineswegs auf einen onlineshop hin......

  • #21

    ANntwort zu #19 und #20 (Dienstag, 03 Juli 2018 10:35)

    Guten Tag,

    ich gehe davon aus, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. Gegen denjenigen, der Ihre Anzeige kopiert und vor allem das Foto verwendet hat, haben Sie wohl Unterlassungsansprüche und bezüglich der Fotoverwendung sogar Anspruch auf Schadensersatz. Dies setzt natürlich voraus, dass Sie den Verantwortlichen ermitteln können. Ohne Adresse kann niemand angeschrieben werden. Ohne Anschreiben können Ansprüche nicht realisiert werden.

    Eine Anzeige bei der Poliztei ist ratsam, auch wenn sich mir kein strafbares Verhalten aufdrängt. Ggf. käme eine Staftat nach § 106 UrhG in Betracht. Vielleicht ermitteln die Behörden sodann die verwantwortliche Person. Über einen Anwalt können Sie dann Akteneinsicht beantragen und haben sodann bestenfalls die Adresse des Schädigers in der Hand.

    Sie sollten den Namen auch bei einer Suchmaschine (Stichwort: Whois) eingeben. Vielleicht können Sie über die Abfrage den Domainadministrator ermitteln.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #22

    D.Ploum (Dienstag, 03 Juli 2018 13:21)

    Hallo Frau Nelke,
    Herzlichen Dank für Ihre schnelle, ausführliche Antwort und Ihre Empfehlung :o))

  • #23

    Melanie (Freitag, 13 Juli 2018 10:05)

    Die Schule meiner Tochter veröffentlicht immer wieder Fotos meiner Tochter. Jedesmal wenn ich ein Bild finde, fordere ich die Schule auf das bzw. die Fotos zu löschen. Ich habe bereits mit rechtlichen Schritten gedroht, das interessiert die Schule aber nicht. Heute habe ich wieder Fotos auf der Internetseite der Schule gefunden.
    Wie gehe ich vor und wie verhält es sich mit den Kosten? Ist es wirklich so, dass mir unrecht getan wird und um dagegen vorzugehen muss ich erstmal Geld in die Hand nehmen?

    Gruss Melanie

  • #24

    Antwort zu #24 (Montag, 16 Juli 2018 10:05)

    Sehr geehrte Melanie,

    es kommt ein bisschen darauf an, in welchem Kontext die Fotos aufgenommen werden. Die Übersendung des Links wäre hilfreich. Nach Ihrer Schilderung gehe ich aber davon aus, dass die Schule das Bildnisrecht Ihrer Tochter permanent ignoriert. Dies ist justiziabel und kann zumindest mit einen Unterlassungsanspruch und auch mit einem Löschungsanspruch geahndet werden.

    Wenn es sich um eine widerrechtliche Veröffentlichung der Bilder handelt, dass haben Sie ferner den Anspruch, die Rechtsanwaltskosten von der Schule einzufordern. Grundsätzlich haben Sie den Anwalt zu bezahlen, erwerben dann aber einen Erstattungsanspruch gegen die Schule, so dass Sie letztendlich auch keinen finanziellen Schaden haben. Die Kosten kann ich nicht abschätzen, da ich die Fotos nicht kenne und auch nicht weiß, um wieviele Fotos es sich handelt. Ich gehe jedoch von 492,54 € für die außergerichtliche Anwaltstätigkeit aus.

    Unter dem Reiter Informationen->Kostenrecht finden Sie weitere Informationen zu den Kosten.

    Wenn Sie anwaltlich Hilfe benötigen, würde es uns freuen, wenn Sie auf uns zurückgreifen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #25

    Matt M (Montag, 16 Juli 2018 14:58)

    Hallo Zusammen, Ich habe folgendes Problem.Ich habe letztes Jahr in einem Kino Film mit gespielt,kleine Szene und es war auch alles okay.

    Jetzt wird der 2 Teil gedreht und ich wurde gefragt ob ich nicht wieder mitspielen möchte. Da der Film kein Drehbuch hat und alles spontan abgedreht wird war ich mir über die Umsetzung meiner Person in dem Film nicht wirklich bewusst und auch um die Geschichte des Filmes nicht vernünftig informiert worden.

    Ich möchte nicht das dieses von mir gezeigt und veröffentlicht wird. und auch weder Film Dateien noch Fotos oder Audio in die Öffentlichkeit gelangen.

    Ich habe weder eine Einverständnis Erklärung Mündlich zu gesagt noch irgendeine etwas schriftlich abgegeben.

    Was muss bzw kann ich tun damit das von angefertigte Material nicht in die Öffentlichkeit gelingt ?
    Kann ich die Herausgabe oder Löschung meiner Sachen verlangen ?

  • #26

    Antwort zu #25 (Montag, 16 Juli 2018 16:03)

    Hallo,

    ja, Sie können die Löschung oder Herausgabe verlangen. Beachten Sie jedoch, dass Ihnen dann aber auch etwaige Kosten auferlegt werden können. Diese können z.B. Drehkosten sein, wenn die Szene nachgedreht werden muss oder aber Schnittkosten, etc.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #27

    Hans Frank (Dienstag, 17 Juli 2018 14:22)

    Wir besitzen ein ca, 15.000 m2 großes Freizeitgrundstück im Außenbereich. Das Grundstück ist mit einem 2 m hohen Maschendrahtzaun, sowie Stacheldraht gesichert.
    2004 hat das Landratsamt eine "Befriedeterklärung", insbesondere gegen das unbefugte Betreten durch fremde Personen verfügt. 25 Jahre haben wir mit unseren Nachbarn in
    Frieden und Harmonie gelebt. Bis im April dieses Jahres ein Makler ein altes Haus neben uns gekauft hat. Jetzt ging der Terror los. Als erstes fotografierte er ein landwirtschaftliches Grundstück unserer Nachbarin, sowie unser Freizeitgrundstück und
    schrieb es im Immobilienscout 24 als "Gewerbegrund zu verkaufen" aus. Wir alle waren wie vor dem Kopf gestoßen. Dann ließ er durch eine Fachfirma, während der Brut- und Aufwuchszeit, einen Teil unserer Hecke roden. Aussage von Ihm: "Ich habe so viel Geld und ich vernichte jeden, der mir in die Quere kommt. Durch die gerodete Hecke (wurde
    durch Steuergelder bezahlt) ist er dann bei uns eingebrochen und 75 m auf unser Grund-
    stück gegangen. Bei dem Einbruch hat er Fotos unserer Hütten gemacht und uns beim Landratsamt wegen "Schwarzbau" angezeigt. Was können wir Straf- bzw, zivielrechtlich
    dagegen unternehmen?

  • #28

    Antwort zu #26 (Dienstag, 17 Juli 2018 14:42)

    Sehr geehrter Herr Frank,

    thematisch passt Ihre Frage nicht in den Bereich, dennoch möchte ich Ihnen antworten. Wegen den Fotos können Sie -wahrscheinlich- nichts machen. Die Fotos kenne ich aber nicht.

    Allerdings ist er unberechtigt auf Ihr Grundstück gelangt. Deswegen können Sie ihm ein Hausverbot aussprechen und auch einen Anspruch auf Unterlassung (bzgl. des Betretens) geltend machen. Beides sollten Sie schriftlich tun. Ich kann Ihnen nur raten, sich anwaltlich unterstützen zu lassen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #29

    Nachtrag zur Antwort zu #27 (Dienstag, 17 Juli 2018 14:46)

    P.S.: Sofern er auch Ihr Gründstück im Internet zum Verkauf anbot, können Sie hierbei auch einen Unterlassungsanspruch geltend machen. Strafrechtlich sehe ich höchstens den Tatbestand des Hausfriedensbruchs als erfüllt an. Insoweit hätte ich weitere Nachfragen und kann die Frage nicht abschließend beurteilen. Den Sachverhalt sollten Sie bei der Polizei zur Anzeige bringen.

  • #30

    T.C (Donnerstag, 30 August 2018 13:38)

    Guten Tag,
    in meinem Bekanntenkreis wurden bisher immer wenn Feierlichkeiten stattfandenFotos und Videos gemacht, die Person die diese gemacht hat hat sie mehr oder weniger ohne die anwesenden Personen zu fragen erstellt. Auf einigen Videos sind auch meine Eltern zu sehen, beide sind kurz hintereinander verstorben, darauf hin habe ich die Person die die Videos gemacht schon merhmals gefargt ob sie mir eine Kopie der Videos anfertigen könnte so hätte ich etwas lebendiges von meinen Eltern zur Erinnerung. Doch jedesmal kommt eine Ausrede der betreffenden Person, das sie noch nicht dazu gekommen wäre. Diese Ausreden bekomme ich seit 1 Jahr zu hören, gibt es eine Möglichkeit die Person zum aushändigen der Videos zu zwingen?

    vielen Dank im Voraus
    mit freundlichen Grüßen T.C

  • #31

    k müller (Montag, 10 September 2018 13:57)

    Hallo,
    ich weiß nicht, ob meine Frage so ganz dazu passt. Es geht um folgendes:
    Mein Bruder ist schon seit langem mit der Familie zerstritten. Nun meldet er sich aus heiterem Himmel und verlangt von meiner Mutter die Herausgabe seiner Kinderfotos
    (60er /70er Jahre) Mit der Begründung, er hätte ja das Recht auf das eigene Bild. Es wurden nie Fotos irgendwo veröffentlicht. Ihre Meinung dazu würde mir helfen.
    Mfg K.Müller

  • #32

    Antwort zu #30 (Montag, 24 September 2018 11:28)

    Guten Tag,

    eine Möglichkeit, den Fotografen zur Herausgabe zu zwingen, sehe ich nicht. Ich würde Ihn einfach nochmals eindringlich darum bitten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt

  • #33

    Antwort zu #31 (Montag, 24 September 2018 11:32)

    Guten Tag,

    ohne eine Verbreitung der Fotos sehe ich keinen Anspruch auf Herausgabe dieser Fotos gegeben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sven Nelke
    Rechtsanwalt