Artikel mit dem Tag "Presserecht"



03. August 2018
✓✓Für Verdächtige eines Ermittlungsverfahrens oder Strafverfahrens gilt die Unschuldsvermutung. Die Presse darf die Betroffenen nicht öffentlich an den Pranger stellen. Tut Sie es doch, können sich die Betroffenen auch im Wege der einstweiligen Verfügung gegen die Berichterstattung in Zeitung oder Internet erwehren!✓✓
Kanzleifälle · 13. September 2017
Bei einer falschen Berichterstattung der Presse können Betroffene u.a. Unterlassung und Richtigstellung der Falschbehauptung verlangen! Die Anwaltskosten hat das Pressemedium zu tragen!

18. August 2017
Betroffene können von dem Betreiber eines Internetportals wie facebook nicht Auskunft über die Daten eines anderen Benutzers verlangen, selbst wenn dieser massiv beleidigend wurde und der Betroffene seine Rechte aus dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht verfolgen möchte. Gleichwohl können Betroffene gegen die Betreiber selbst Unterlassungs- und Löschungsansprüche geltend machen.
18. August 2017
Berichtet die Presse über den Betroffenen unwahr, so hat dieser einen Anspruch auf Unterlassung und Richtigstellung. Zudem darf er auch die Veröffentlichung einer Gegendarstellung verlangen. Die Anwaltskosten hat die Zeitung oder das Presseunternehmen zu tragen.

16. August 2017
Wird im Internet über den Betroffenen etwas unwahres Behauptet, so kann dieser eine Geldtentschädigung verlangen, wenn es sich um eine schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzung handelt.
27. Juli 2017
Die Presse muss bei Berichterstattung über laufende Strafprozesse neutral sein, da andernfalls eine Persönlichkeitsrechtsverletzung des Angeklagten in Betracht kommen könnte.

25. Oktober 2016
Presse und Rundfunk dürfen grundsätzlich vor und nach der Verhandlung in einem gerichtlichen Strafverfahren Fotos und Videos anfertigen.
24. Oktober 2016
Ein Betroffener kann nicht verlangen, in der Öffentlichkeit so dargestellt zu werden, wie er sich selbst sieht.