Ist die private Fahndung im Internet wie auf Facebook zulässig?


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Nachweise und weitere Infos:



 Rechtslage: Persönlichkeitsrecht und das Recht der Ehre



 

Rechtslage: Ehrschutz im Internet



Zum Sachverhalt:
  • Unsere Mandantin traf sich mit Ihrer ehemals besten Freundin bei sich zuhause. Nach dem Besuch fehlte ihr Hochzeitsschmuck und die Freundin war auch nicht mehr zu erreichen gewesen.
  • Daraufhin startete unsere Mandantin bei Facebook einen Aufruf: jeder der sie kennt, möge der Freundin bescheid geben, dass sie sich deswegen mal bei unserer Mandantin melden solle. Hierzu poste sie ein Bild der Freundin.
  • Besagte Freundin sah hierin eine Verletzung ihres Persönlichkeitrechts und klagte unsere Mandnatin u.a. wegen Unterlassung vor dem Landgericht Köln an.
  • Behörden dürfen nach flüchtigen Tätern im Rahmen eines Ermittlungs-verfahrens zum Zwecke der öffentlichen Sicherheit fahnden. Unternehmen Privatpersonen derartige Suchen, so ist dies unzulässig. Der Gesuchte wird hierbei in der Regel unter Verdacht gestellt, eine Straftat begangen zu haben. Von einem solchen Beitrag geht dann eine Prangerwirkung aus, die das Allgemeine Persönlichkeitsrecht des Gesuchten verletzt.
  • Aus diesem Grunde gaben wir im Gerichtsverfahren für unsere Mandantin auch eine Unterlassungserklärung, u.a. ab und konnten damit das Groß der Klageforderungen von ihr abwenden. Sogar die Kosten des Rechtsstreits wurden der Gegenseite auferlegt!
  • Bestfriends sind die Parteien keine mehr.

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